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"KEITH
RIDER R-6 Eight Ball Race"
It was licensed NX-96Y and
Joe Jacobson was pilot for the 1938 Nationals |
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“B-17F Bomber
Eight Ball Mk II "
photo courtesy of James Cooney 1942 |
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| Fuzzy Dice |
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Um die Antwort zu finden, muss man in die späten 30er Jahre zurückblicken.
Die Plüschwürfel (im Original gehäkelt!) waren im 2. Weltkrieg Glücksbringer
der US-Kampfflieger. Nachdem die Luftschlachten im Pazifik und in Europa
vorbei waren und die jungen Piloten wieder nach Hause kamen, mussten sie
ihren adrenalingeschwängerten Geschwindigkeitsrausch, den sie sich in der
Luft angewöhnt hatten, auf andere Weise stillen - mit selbstgebauten
Rennwagen. Die Plüschwürfel waren als Glücksbringer wieder mit dabei,
ebenso fanden sich auch Spielkartenmotive an den heißgemachten 20er-und
30er-Jahre Fords und Chevys.
Die schwarze Billardkugel ("eightball") folgte wenig später;
sie symbolisiert zum Einen die Zahl der Zylinder, die ein solcher hotrod
meistens hatte und bis heute hat, zum anderen ist auch sie ein Symbol für
Spiel und Glück - die schwarze Acht ist beim Billard mitunter
siegentscheidend.
Zurück zu den Plüschwürfeln: mit der Legalisierung von sog. quartermile
drag races nach dar Gründung der SCTA im Jahre 1949 und der daraufhin
folgenden NHRA 1951 wurde der Würfel auch bei den jugendlichen
Autofahrern immer beliebter. Die Bedeutung der Würfel am Innenspiegel änderte
sich rasch vom reinen Maskottchen zum Symbol für die Bereitschaft, ein
Rennen zu fahren.
Es heißt, dass die Würfel dann vom Innen- an den Außenspiegel gehängt
wurden, und schon konnte das (illegal) drag racing an der Ampel beginnen.
Manchmal liest man auch, dass die Würfel mitunter zu einer Art
"Trophäe" hochstilisiert wurden, die der Verlierer des
Beschleunigungsrennens dem Gewinner abzutreten hatte; das halte ich jedoch
für weniger glaubhaft.
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